Nachhaltig in Erinnerung, nachhaltig in Zukunft

In den vergangenen 50 Jahren hat das Studierendenwerk Augsburg viel getan, um Prozesse nachhaltiger zu gestalten – sei es mit grüner IT, grünen Dächern oder klimafreundlichen Mensa-Gerichten, wie Geschäftsführerin Doris Schneider im Editiorial zeigt.

Doris Schneider, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Augsburg, fotografiert von Klaus Satzinger-Viel.
In den vergangenen 50 Jahren hat das Studierendenwerk Augsburg viel getan, um Prozesse nachhaltiger zu gestalten - sei es mit grüner IT, grünen Dächern oder klimafreundlichen Mensa-Gerichten, wie Geschäftsführerin Doris Schneider im Editiorial zeigt.

Wie das Essen einst in der Mensa auf den Tisch kam, ist heute unvorstellbar: Bis 1987 wurden Speisen und Getränke in den Betriebsstellen nur in Einweggeschirr aus Kunststoff ausgegeben. Egal ob Teller, Becher oder Besteck – alles Plastik. Hier zeigt sich wohl am deutlichsten, wie Umweltschutz auf dem Campus angefangen hat. In den vergangenen Jahren hat das Studierendenwerk Augsburg in Sachen Nachhaltigkeit viel gelernt und gehandelt. Nicht nur in der Hochschulgastronomie,
auch in vielen anderen Bereichen arbeiten wir mittlerweile kontinuierlich daran, Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas umzusetzen. Denn wir wollen für Studierende, Beschäftigte und alle anderen nachhaltig positiv in Erinnerung bleiben, aber auch für die Zukunft des Studierendenwerks weiterhin nachhaltig handeln.

Manches davon wird erst sichtbar, wenn man hinter die Fassade blickt, wie zum Beispiel das energieeffiziente Bauen und Sanieren unserer Wohnanlagen sowie die Ausstattung unserer Verwaltungs- und Betriebsstellen. Anderes hat man beim Stichwort Nachhaltigkeit nicht sofort auf dem (Bild-)Schirm, wie die Umstellung von Papier auf digitalisierte Prozesse mit grüner IT in unseren Büros. Bei wiederum anderem muss man nicht einmal über den Tellerrand hinausblicken, sondern es reicht ein Blick direkt auf den Teller: Die Einführung von Mehrweggeschirr war nur eine von vielen nachhaltigen Schritten im gastronomischen Bereich. Neben der Reduzierung von Verpackungsmüll sind es vor allem die Lebensmittel und Zutaten, bei denen wir immer mehr aus biologischem Anbau verarbeiten und auf regionale Erzeuger und Lieferanten achten. Auch das klimafreundliche vegane Angebot in unseren Mensen, Cafeterien und CaféBars wird immer vielfältiger.

Nachhaltigkeit wird eine wichtige Aufgabe bleiben, die wir bei unserem Service rund ums Studium und unserem Auftrag als Arbeitgeber meistern.

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Doris Schneider

Nicht nur bei den Studierenden, die wir mit unserem Service während ihres Studiums begleiten, möchten wir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften sein. Bei unseren eigenen Beschäftigten
wollen wir als Arbeitgeber ebenso dafür sorgen. Deshalb haben wir vor einigen Jahren ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit Angeboten eingeführt, die nachhaltig die physische und psychische Gesundheit unserer Beschäftigten unterstützen. An anderen Stellen haben wir Prozesse so effizient umgestaltet, dass sie im Berufsalltag das Personal erheblich entlasten – und zwar auch zukunftsorientiert mithilfe von künstlicher Intelligenz. So unterstützt in der Mensa an der Universität Augsburg eine autonome Kasse mit KI-gestützter Essenserkennung das Personal, wenn in der Mittagszeit besonders viel los ist.

Rückblickend auf die vergangenen 50 Jahre hat sich in Sachen Nachhaltigkeit viel getan, aber nach wie vor gilt: Es gibt viele Bereiche, in denen es noch besser, umwelt-, klima- und ressourcenschonender geht. Daher wird Nachhaltigkeit auch in
den kommenden Jahren eine wichtige Aufgabe sein, die wir bei unserem Service rund ums Studium und unserem Auftrag als Arbeitgeber meistern.

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